Milde Strafe für Schläger

Beitrag aus der SZ:

Nach Körperverletzung kommen zwei Männer mit Wiedergutmachung davon.
Zur Wiedergutmachung des Schadens, zum Ersatz von Arztkosten und zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit hat das Görlitzer Amtsgericht zwei junge Görlitzer (19, 25) verurteilt. Oliver W. und Marco H. waren wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Den polizeilichen Ermittlungen nach waren W. und H. an einem Tag im Februar stark angetrunken vom Untermarkt zum Obermarkt unterwegs. Etwa zur gleichen Zeit schlossen zwei andere junge Männer ihr Ladenlokal ab. Als sie die beiden grölenden und randalierenden Leute ankommen sahen, blieben sie in ihrem Lokal. Dennoch kam es zwischen den vier Männern dann zu einer Auseinandersetzung. Gemeinschaftlich gingen die beiden Täter auf die Gewerbetreibenden los, schlugen sie und traten mit Springerstiefeln auf sie ein. Die Geschädigten trugen Hämatome davon, und einer litt lange an schwerer Atemnot.

Vor dem Amtsgericht waren die Täter weitestgehend geständig. Da beide bisher nicht vorbestraft waren und sich kurz nach der Tat bei den Geschädigten entschuldigten, wirkte sich das auch positiv auf die Höhe des Strafmaßes aus.

Zum Vergleich was es gibt wenn man Software falsch verkauft. Fünfeinhalb Jahre Haft für Raubkopierer

Damit ist wohl klar das Raubkopieren viel härter bestraft wird, als spontanes Leute zusammenschlagen.

Piratenpartei nun auch in Görlitz

Wie die Piraten berichten gibt es nun auch ab dem 24.11.2009 in Görlitz einen Kreisverband der Piratenpartei.

Generalsekretär André Stüwe hat durch die steigenden Mitgliederzahlen derzeit alle Hände voll zu tun:

„Pro Woche treffen bei der Piratenpartei Sachsen im Schnitt fünf neue Mitgliedsanträge ein. Diese Menge an aktiven Piraten lässt sich effektiv nur mit den neuen Untergliederungen leiten. Die Gründung der neuen Kreisverbände zeigt, dass wir nach Europa- und Bundestagswahl nicht nur einen traumhaften Start hingelegt haben, sondern dass wir auch mit der gleichen Energie und Begeisterung weiter machen.“

Quelle: Piraten-Sachsen.de

Anfrage ob Domain augsburgr.de erlaubt sei kostete Blogger 1.890 Euro

Drei junge Leute in Augsburg wollten über eine registrierte Domain mit dem Namen augsburgr.de bloggen und fragten in ihrer Heimatstadt an, ob diese damit einverstanden sei. Der Initiator der Registrierung, ein 25-Jähriger, erhielt daraufhin eine Rechnung der Stadt über 1.890 Euro.

Die Stadt Augsburg sehe sich durch diese Domain einer Verletzung ihres Namensrechts ausgesetzt. Wie der zuständige Rechtsanwalt des Oberbürgermeisters der Stadt auf Anfrage mitteilte, habe der Blogger-Initiator vorher nicht um Erlaubnis gefragt.

Dass durch diesen Schnellschuss der Stadt dem Blogger hohe Anwaltskosten entstanden sind, sieht der Jurist als „angemessen“ an. Und dies, obwohl es zuvor zu keiner Rückfrage per E-Mail kam. Zudem ist der angesetzte Streitwert von 50.000 Euro vertretbar und überaus „moderat“, meinte der Jurist.

Quelle: spiegel.de

NFV bekommt die Sportplakette des Bundespräsidenten

Vor vielen Monaten hat der Präsident des Niederschlesischen Fußballvereins Gelb-Weiß Görlitz 09 (NFV) mit Helfern den Antrag ausgefüllt, Urkunden und Belege gesammelt und unzählige Fragen schriftlich beantwortet.

Am 29, Oktober wurde dem Vereinschef mitgeteilt, dass dem NFV die Medaille verliehen wird. Für das 100-jährige Bestehen, die Verdienste im Sport und für unzählige ehrenamtliche Stunden. „Ich war total überrascht, als dieser Brief kam“, sagt Carsten Liebig gegenüber der SZ. „Es ist eine große Auszeichnung und Anerkennung für uns.“ Nach seinem Wissen ist der NFV der erste Verein in Görlitz und Region, der diese Sportplakette erhält.

Das Preisgeld von 1000 € kommt dem Nachwuchs zugute, um auch in den kommenden Jahren Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Gesetz der Rache – Jetzt im Kino!

Der gutbürgerliche Clyde Shelton wird eines Nachts von Einbrechern überfallen, die seine Frau und seine Tochter auf grausame Weise ermorden. Die Täter werden schon bald gefasst, doch Shelton steht vor einem Scherbenhaufen. Da nimmt sich der ambitionierte Staatsanwalt Nick Rice des Falls an, der sich jedoch gezwungen sieht, die Strafverhandlung zu Gunsten des Mörders und zum Nachteil dessen Komplizen zu führen. Ersterer kommt dadurch mit einem blauen Auge davon. Doch Shelton kann die Sache nicht ruhen lassen und sorgt für seine ganze eigene Vorstellung von Gerechtigkeit.